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Sitz: Berg im Drautal Kuland ist ein Verein für Kultur & Informationsvielfalt im Oberen Drautal. 1993 gegründet widmet sich kuland seither der Ausdehnung kulturellen Erlebens. Dieses Streben hat im Laufe der Zeit unterschiedlichste Formen angenommen, manches wurde getestet, einiges für gut befunden und trotzdem wieder verworfen, weil das Testen weiter ging. Aus der Radiopiraterie kommend betrieben einige kulandlerInnen ein Wanderkino, nach harter Lehrzeit wurde es professionell und stationär. Andere organisierten derweil Konzerte aus dem independent-Bereich (von Kurort über Snakkerdu Densk bis Attwenger waren und sind im Drautal die besten österreichischen Acts zu hören und zu sehen), Lesungen (Josef Winkler, Engelbert Obernosterer u.a.) und längerfristige Projekte („Über die unheimliche Harmonie am Land“). Dabei gab es u.a. ein zweitägiges Symposium zum Thema „Austrofaschismus und Nationalsozialismus im Oberen Drautal“. Diskutiert wurde weiters über Rechtsextremismus, die EU, die B100, Frauenrechte, Kultur und mehr. Zwischendurch gab es unorthodoxe Versuche soziale Begegnungen zu forcieren, wie etwa das frolik-Fußballturnier auf einer schiefen Ebene oder tagelange Wanderungen zu benachbarten Festivals. Feste feiern zu verschiedenen Anlässen, z. B. dem internationalen Frauentag, gehört zum Verlässlichsten, das kuland im letzten Jahrzehnt geboten hat. Fixpunkt ist das jährliche Berg&TalFest, immer öfter mit internationaler Beteiligung auf Bühne und Gelände. Kunst kommt nicht von können, sie kommt von schaffen und versuchen. Die Vernissage junger Drautaler KünstlerInnen 2002 in Berg hat das ebenso bewiesen, wie der kärntenweite kuland-Bandcontest im Jänner 2003. Die Zukunft ist offen. Manche gingen, manche kamen. Es wird weiter getestet.
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